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Suchbegriff: Delcy Rodriguez

Venezuela hat ein neues Ölgesetz verabschiedet, das darauf abzielt, ausländische Investitionen anzuziehen, indem es das staatliche Monopol beendet, privaten Unternehmen die Kontrolle über Produktion und Vermarktung ermöglicht, Lizenzgebühren begrenzt und unabhängige Schiedsverfahren für Streitigkeiten vorsieht.
Die US-Regierung erwägt eine Lockerung der Sanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie, um ein Investitionsabkommen im Wert von 2 Milliarden US-Dollar zu ermöglichen, das die Ölproduktion Venezuelas erheblich steigern könnte. Große Energieunternehmen wie Chevron, Repsol und Eni bemühen sich um individuelle Sanktionsausnahmen, um nach Venezuela zurückkehren zu können. Der Plan könnte die Ölproduktion Venezuelas von derzeitem Niveau auf potenziell 3 Millionen Barrel pro Tag bis 2035 steigern, was eine bedeutende Wiederbelebung der Ölindustrie des Landes unter neuen politischen Rahmenbedingungen nach der Absetzung Maduros bedeuten würde.
Venezuela führt derzeit umfassende Reformen seines Kohlenwasserstoffgesetzes durch, um den Öl- und Gassektor für mehr ausländische und private Investitionen zu öffnen. Die vorgeschlagenen Änderungen würden gemischten Unternehmen und privaten Firmen die operative Kontrolle ermöglichen, flexible Steuerstrukturen einführen und die Mechanismen zur Streitbeilegung verbessern. Dies stellt einen bedeutenden Wandel von ideologischer Rigidität hin zu pragmatischen Partnerschaftsmodellen dar, der in Verbindung mit einer Lockerung der Sanktionen und geopolitischer Stabilität zu einer Wiederbelebung der schwächelnden Ölindustrie Venezuelas führen könnte.
Venezuela erwartet in diesem Jahr Ölinvestitionen in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar, gegenüber 900 Millionen US-Dollar im Vorjahr, durch Produktionsbeteiligungsverträge. Die US-Regierung hat trotz der Aufrechterhaltung der Sanktionen Lizenzen für begrenzte Ölförderaktivitäten erteilt. Chevron hat seine Bereitschaft zum Ausbau der Aktivitäten bekundet, während Exxon aufgrund der Investitionsrisiken weiterhin vorsichtig ist. Energieanalysten gehen davon aus, dass die Ölproduktion Venezuelas bis 2035 1,5 bis 3 Millionen Barrel pro Tag erreichen könnte, obwohl die Förderkosten aus dem Orinoco-Gürtel weiterhin hoch sind.
Die USA haben einen Fonds eingerichtet, um nach dem Sturz von Nicolas Maduro alle venezolanischen Öleinnahmen zu kontrollieren. Präsident Trump überwacht die Freigabe der Mittel aus Ölverkäufen, die auf von den USA kontrollierten Konten gehalten werden. Venezuela hat aus den ersten Verkäufen 300 Millionen Dollar erhalten, deren Erlös zur Stützung der Währung Bolivar verwendet werden soll. Große Rohstoffhändler wie Chevron, Vitol und Trafigura bemühen sich um Geschäfte mit venezolanischem Öl.
Die venezolanische Ölindustrie erlebt nach dem Sturz von Nicolás Maduro einen grundlegenden Umbruch, wobei die USA die Bemühungen zur Wiederbelebung der Produktion aus den weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven anführen. Der Plan sieht vor, gelagertes Rohöl zu monetarisieren, PDVSA neu zu strukturieren, internationale Investitionen anzuziehen und Venezuela aus dem Einflussbereich Russlands und Chinas zu befreien. Analysten prognostizieren eine mögliche Steigerung der Produktion von derzeit unter 1 Million Barrel pro Tag auf rund 2 Millionen Barrel pro Tag bis Anfang der 2030er Jahre durch vier Kategorien von Möglichkeiten. Chevron und Repsol sind in der Lage, die ersten Investitionen zu tätigen, während neue Gesetze darauf abzielen, die Beteiligung des Privatsektors am venezolanischen Ölsektor zu fördern.

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